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Energie-Konzepte für Kommunen und Industrie

Jährlich werden viele Milliarden Tonnen CO2 ausgestoßen. Die Folgen sind Klimawandel,
Gletscherschwund und Gefahren von Naturkatastrophen, wie z.B. Hochwasser. Deshalb sollte
man sich die Frage stellen, welche Möglichkeiten bestehen, den CO2- Ausstoß
zu verringern.

Einige Möglichkeiten sind:
- Verringerung des Energiebedarfs (durch Wärmedämmung von Gebäuden, Stand-by Verbrauch)
- Verbesserung der Energienutzung/ der Energieeffizienz (Energiesparlampen, Verbrauchs-
   erfassung, Energiemanagement)
- Einsatz regenerativer Energien (Sonne, Wind, Wasser, Biowärme, Erdwärme)
- Einsatz CO2-armer Energieträger

Auch die Politik hat Maßnahmen zum Klimaschutz eingeleitet. So muss seit 2008 bei einem
Wohnungsneubau mindestens 1/5 des Wärmebedarfs über erneuerbare Energien abgedeckt sein.
Weitere geplante Maßnahmen sind Erhöhungen des Kilowattpreises für Strom und Gas und eine
stärkere Förderung von Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung.

Um Energiekonzepte für Kommunen und Industrie auszuarbeiten, wird zuerst eine Analyse der
Ist-Situation
vorgenommen. Dazu zählt die Überprüfung von öffentlichen Gebäuden. Sind Nahwärme-
systeme für diese Gebäude (Rathuas, Kindergärten, Festhallen...) realisierbar?
Alle bestehenden Heizanlagen in den kommunalen Gebäuden werden aufgelistet und mit ihrem
Verbrauch und CO2-Ausstoß gegenübergestellt.

Nachdem Lösungsansätze ausgearbeitet wurden, wird eine wirtschafliche Betrachtung dieser Ansätze
durchgeführt. Es werden alle momentanen Kosten und die Kosten, die mit einem System erneuerbarer
Energien entstehen würden, aufgelistet und mögliche Fördergelder abgezogen. Somit können genaue
Vorschläge zur weiteren Vorgehensweise gemacht werden.